Säule 3: Theater und Schule

Theaterschaffende an Schulen sehen sich alltäglich mit Situationen konfrontiert, die offenlegen, wie sehr soziale und emotionale Dispositionen Schüler*innen ihrem Verhalten beeinflussen. Theaterpädagogik bietet dabei allen Beteiligten durch ihre vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten, die diese Verhaltensweisen aufgreifen, zum Thema machen und bestenfalls überwinden helfen.

Theaterpädagogik vermittelt so spielerisch wichtige Schlüsselkompetenzen, die gerade benachteiligte Schüler*innen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung stärken kann.

Unser Anliegen ist es Theaterschaffende zu unterstützen, diese Chance, die Theater an Schulen bietet, im Sinne der Überwindung von Benachteiligung zu nutzen und weiterzuentwickeln:

Wie kann Theaterarbeit hinsichtlich Integration, Partizipation und Sprachförderung benachteiligter Schüler*innen an Schulen als Chance zur Überwindung von Benachteiligung genutzt werden?

Im Mittelpunkt dieses Projektes stehen der Erfahrungsaustausch, die gemeinsame praxisorientierte Arbeit und Qualifizierungsangebote.

Netzwerkgespräch & Workshop: Wie gelingt gute Theaterarbeit an Schulen?

Diese Frage soll anhand gelungener Beispiele aus der Praxis nachgegangen werden. Darüber hinaus versuchen wir herauszufinden, wie Verbündete in der Schulleitung und im Kollegium überzeugt werden können: Welche Argumente unterstützen mein Anliegen, wie kann ich Schüler*innen, Kolleg*innen, Schulleitung und Eltern auf meine Seite bringen?

Termin

29. September 2022, 16:30 – 18:30 Uhr in raum17

Fachaustausch: Welche Fördermöglichkeiten stehen für Theaterschaffende an Schulen bereit?

Gutes Schultheater braucht Unterstützung auch finanzielle! Oft fehlt es jedoch an den finanziellen Mitteln, um Theaterarbeit an Schulen bestmöglich zu unterstützen zu machen. Wir versuchen die Fragen zu klären: Wie und wo kann finanzielle Unterstützung gefunden werden und welche Bedingungen sind zu erfüllen?

Der Fachaustausch am wird mit Unterstützung von Susanne Henning von der Kontaktstelle Kulturelle Bildung des Kulturbüros Dortmund stattfinden.

Susanne Henning wird

  • Einblicke in die kommunale und landesweite Förderlandschaft kultureller Bildungsprojekte geben,
  • Möglichkeiten aufzeigen, externe Kulturschaffende in die Arbeit in den Schulen einzubinden.

Ergänzend überlegen wir gemeinsam, welche Faktoren darüber hinaus das Gelingen guter Theaterarbeit in den Schulen unterstützen können.

Termin

16. November 2022 von 16.30-18.30 Uhr in raum17

Fachaustausch: Beispiele gelungener theaterpädagogischer und kultureller Arbeit an Schulen

Es gibt viele gelungenen Theaterprojekte an Schulen, die zeigen, dass es sich lohnt Arbeit und Energie in die Planung und Durchführung zu investieren. Ausgehend von diesen Beispielen wollen wir zeigen, welche Bedingungen gute Theaterarbeit an Schulen möglich macht.

Im gemeinsamen Austausch werden wir Faktoren zusammenstellen, die sich auf andere Schulen übertragen lassen und die Planung und Durchführung kultureller Arbeit gelingen lassen.

Unterstützung erhalten wir von Svenja Pfeiffer, Lehrerin, Abteilungsleiterin und langjährige Kulturbeauftragte der Anne Frank Gesamtschule in Dortmund.

Termin

1. Dezember 2022 von 16.30-18.30 Uhr in raum17

Kontakt

Wenn Sie Interesse an dem Netzwerk „Theater und Inklusion“ haben oder weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich gerne an:

Petra Feldheim, Projektleiterin
E-Mail: schultheater@raum-17.de

Förderung

Das Projekt `homebase.theatervolk´ wird im Programm „Profil: Soziokultur – Sonderprogramm NEUSTART KULTUR“ gefördert von:

Rechtsträger

Theatervolk Duisburg e.V.
Schweizer Straße 16
D – 47058 Duisburg

Vorstand:
Barbara Müller, 1. Vorsitzende
Svenja Hartmann, 2. Vorsitzende
Martin Menzel-Bösing, Kassierer

Registergericht: Amtsgericht Duisburg
Registernummer: VR 5837

Steuernummer: 109/5978/0535
Finanzamt Duisburg-Süd